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Patienten- und Kundeninformationen

Aktuelles aus Presse und Politik

Medi compression center Lymphe

Seit 13. März 2012

Sanitätshaus Keil GmbH von MDC mit Qualitätssiegel ausgezeichnet.
Vorbildliche Qualität in der Kompressionsversorgung: Das Sanitätshaus Keil wurde als medi compression center ausgezeichnet – und ist damit zertifizierter Partner im Netzwerk von Patient, Arzt, Therapeut und Krankenkasse.    

Das Qualitätssiegel medi compression center steht für beste Versorgung und Beratung bei medizinischen Kompressionsstrümpfen in der Lymphversorgung. Dazu gehören unter anderem die individuelle Anmessung der Strümpfe, Anziehtraining, Hinweise zur richtigen Pflege der Haut sowie Gesundheitstipps und bester Service.  

Das Qualitätssiegel medi compression center bestätigt Patienten, Ärzten, Therapeuten und Krankenkassen einen hohen, messbaren Qualitätsstandard. Dabei wird vor allem ein Ziel verfolgt: Lebensqualität erhöhen.

Die Vergabe des Qualitätssiegels wurde durch MDC überprüft und muss jährlich erneuert werden. Dieses Verfahren ist durch die Ärzteschaft anerkannt (Berufsverband der Phlebologen e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie).

Zum Hintergrund:

Für jede Patientenanforderung gibt es die richtige Kompressionsversorgung. Sie wird im intensiven Beratungsgespräch ermittelt: Strumpfhose, Schenkel- oder Kniestrumpf, geschlossene oder offene Fußspitze, hoch oder niedrig geschnittenes Leibteil, Standardfarben oder knallige Trendfarben, alles ist möglich. Im medi compression center werden die Körpermaße der Lymphpatienten per Hand oder elektronischem Messsystem (medi e-system) genau ausgemessen. So wird die exakte Größe der Versorgung für optimalen Tragekomfort und perfekte Passform festgestellt.

Der Kompressionsstrumpf kann wie aus einem Baukastensystem mit millionenfachen Varianten zusammengestellt werden (z. B. mediven elegance ist in zwanzig Farben, drei Swarovski-Elementen sowie unzähligen Längen und Ausführungen erhältlich).
Moderne Kompressionsstrümpfe sind atmungsaktiv, komfortabel zu handhaben und von Nylonstrümpfen kaum zu unterscheiden.

Die Betreuung der Lymphpatienten umfasst neben der Kompressionsversorgung ein Anziehtraining, Anziehhilfen (medi Butler), Hinweise zum Gebrauch sowie zur Pflege der Strümpfe und der Haut, Venengymnastik- und Ernährungstipps zur Steigerung der Venengesundheit, Venentipps auf Reisen und beim Sport, kostenlose Ratgeber, Vorträge, Nordic Walking u.v.m.

Woran erkenne ich ein mögliches Venenleiden?

In der deutschen Bevölkerung machen die Venen schlapp. 22 Millionen Menschen sind betroffen. Das Gesundheitssystem wurde 2006 dadurch mit 2,18 Milliarden Euro belastet (Robert-Koch-Institut 2009). Die Venen pumpen täglich 7.000 Liter Blut aus den Beinen zum Herzen. Bewegungsarmut, Vererbung oder Übergewicht sind Gründe, wenn die Venen den Transport nicht mehr schaffen, sich ausdehnen und das Blut in den Beinen versackt. Müde, schwere Beine, Schwellungen, Schmerzen, Besenreiser und Krampfadern können die Folge sein.

Jetzt helfen medizinische Kompressionsstrümpfe (z. B. mediven). Sie sind die Basistherapie bei Venenleiden und können bei Notwendigkeit vom Arzt verordnet werden. Den Großteil der Kosten übernimmt die Krankenkasse. Die Strümpfe üben einen gezielten, angenehmen Druck von außen aus. Ausgeleierte Venen werden zusammengedrückt, der Blutfluss zum Herzen kommt wieder in Schwung. Die Beine entspannen sich, Wohlbefinden kehrt zurück. 

Festbeträge für Einlagen und Kompressionsstrümpfe

Seit dem 1.1.2004 zahlen Patienten für Einlagen und Kompressionsstrümpfe 10 Prozent des Preises als gesetzliche Zuzahlung - maximal jedoch 10 Euro.

Die Vergütung derartiger Hilfsmittel wurde ab dem 1.1.2005 neu geregelt, mit der Folge zusätzlicher Belastungen für Sie als Patient. So wurden von den Krankenkassen ab diesem Zeitpunkt bundesweite Festbeträge für die genannten Hilfsmittel eingeführt. Das bedeutet, dass die Krankenkassen derartige Hilfsmittel nur noch im Rahmen definierter Festbeträge erstatten. Diese Festbeträge liegen deutlich unter der vorherigen Vergütung.
Für Sie als Patient bedeutet das konkret, dass wir Ihnen, zusätzlich zu der gesetzlichen Zuzahlung, eine wirtschaftliche Aufzahlung in Rechnung stellen müssen, um unsere Kosten zu decken.
Das heißt, wenn Sie Einlagen oder Kompressionstrümpfe über uns beziehen möchten, müssen Sie einen Teil des Preises selbst tragen.
Wie hoch diese Aufzahlung genau ist, ergibt sich aus dem Preis des entsprechenden Hilfsmittels.